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	<title>Kommentare zu: Gedenkdemo f&#252;r Thomas &#8220;Schmuddel&#8221; Schulz</title>
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	<description>antifaschistische Initiativen im Muenster- und Osnabruecker Land</description>
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		<title>Von: afam</title>
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		<dc:creator>afam</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2007 15:44:28 +0000</pubDate>
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		<description>Gedenkdemo f&#252;r Schmuddel
 Am Samstag, dem 31.03. haben in Dortmund etwa 1000 AntifaschistInnen anl&#228;sslich des sich zum 2 mal j&#228;hrenden Mordes an Thomas S. (Schmuddel) durch den Neonazi Sven Kali (am 28.03) demonstriert. Des weiteren wurden aktuelle Probleme mit Neonazis, sowie rechte Ideologien in der Mitte der Gesellschaft thematisiert. In der N&#228;he des “Donnerschlag”, einem Laden und Treffpunkt des Kameradschaftsspektrums fand eine Zwischenkundgebung statt. Die Demonstration verlief friedlich, dennoch kam es am Rande zu einzelnen Ingewahrsam nahmen durch die Polizei, welche mit einem erstaunlich hohem Aufgebot anwesend war.

Am 1. Mai planen die Neonazis einen bundesweiten Aufmarsch in Dortmund.

Um 13:00 Uhr sammelten sich die DemonstrantInnen am Bahnhofsvorplatz. Von hier aus ging es zur Kamp-Stra&#223;e, wo vor 3 Jahren der Punk und Antifaschist Thomas S. von einem Neonazi-Mitl&#228;ufer durch 5 Messerstiche ermordet wurde, nach dem das Opfer Zivilcourage zeigte, und einen Hitler-Gru&#223;, und rechte Parolen des T&#228;ters nicht unkommentiert lassen wollte. Unterwegs kam es zu einigen Polizeischikanen, und die Demo wurde immer wieder aufgehalten. In einem Redebeitrag wurde die Entpolitisierung der Tat durch das Gerichtsurteil, nach dem Kali wegen Totschlages verurteilt wurde, und das Geschehen auf &#252;bliche Auseinandersetzungen zwischen “rivalisierenden Jugendbanden” zur&#252;ckgef&#252;hrt wurde verurteilt. Die Tatsachen, dass sich der T&#228;ter in einschl&#228;gigen Neonazikreisen bewegte, und sich die &#246;rtliche Neonaziszene durch Plakate mit der Aufschrift “Wer der Bewegung im Weg steht, muss mit den Konsequenzen leben” zu diesem bekannte, spielten f&#252;r diese Einsch&#228;tzung des Gerichtes keine Rolle.
Au&#223;erdem wurde an dieser Stelle noch einmal ausdr&#252;cklich die Forderung nach einer m&#246;glichst schnellen Errichtung einer Gedenktafel f&#252;r Schmuddel am Tatort gestellt.
Die Demonstration lief weiter durch die Innenstadt, wo &#252;ber den Lauti immer wieder auf den Anlass der Demo aufmerksam gemacht wurde, und PassantInnen aufgefordert wurden sich in der Antifa zu organisieren.
Bei einer Zwischenkundgebung wurde auf einen Mord an einem Kongolesen durch die Polizei aufmerksamgemacht, und es wurde zu einer Gedenk-Kundgebung zum Todestag aufgerufen.
Anschlie&#223;end stoppte die Demo am ehemaligen Standort der Dortmunder Synagoge, wo in einer Rede der Opfer des nationalsozialistischen Terrors gedacht, und eine konsequente Bek&#228;mpfung des antisemitischen Wahns eingefordert wurde.
Der Neonaziladen “Donnerschlaf” war weitr&#228;umig mit Hamburger Gittern, zahlreichen, tlw. behelmten Polizisten, sowie Hunde- und Pferdestaffeln abgesperrt. Auf Rufweite fand eine Zwischenkundgebung statt, wo die AntifaschistInnen den Neonazis deutlich machten, was sie von ihnen halten, und dass ihren Pl&#228;nen, am 1. Mai in Dortmund aufzumarschieren mit allen dazu erforderlichen Mitteln ein Strich durch die Rechnung gemacht werden wird.
Anders als beim letzten Mal, wo eine kleine Gruppe Neonazis versuchte die Polizeikette zu durchbrechen, um die Demo anzugreifen (und dabei eingefahren wurden), unterlie&#223;en diese einen derart d&#252;mmlichen Versuch in diesem Jahr, und beschr&#228;nkten sich aufs Fotografieren aus einigen Fenstern.
Aufgrund des tlw. martialischen Auftretens der Polizei verlief die Demo nun tlw. in geschlossenen Ketten, um Angriffe der Polizei zu verhindern.
Die Abschlusskundgebung fand an der U-Bahnstation Kamp-Stra&#223;e statt, wo eine Schweigeminute f&#252;r Schmuddel gehalten wurde.
Au&#223;erdem gab es einen Redebeitrag einer Freundin von Schmuddel.
Auf dem R&#252;ckweg zum Bahnhof kam es zu einigen willk&#252;rlichen Festnahmen.
Diese Demo war mit tausend Leuten und entschlossener Stimmung ein guter Auftakt f&#252;r die Verhinderung des Naziaufmarsches am 1. Mai in Dortmund, vor allem war sie aber ein w&#252;rdevolles Symbol daf&#252;r, dass der Mord an Schmuddel nicht vergessen wird, und dass neonazistische Ideologie, und Gewalt, welche untrennbar miteinander verwoben sind, auf einen breiten Widerstand sto&#223;en.
Durch den Bezug auf rechte Ideologien in der Mitte, am Beispiel der Forderungen von Beck (SPD) an einen Arbeitslosen, ‘er solle sich erstmal waschen und rasieren’ , konnte jedoch auch weitere Kritik vermittelt werden.
Kein Vergessen, kein Vergeben,
und Konsequenzen daraus ziehen,
im Alltag, sowie am
28.04. in Paderborn,
und nat&#252;rlich am 1. Mai in Dortmund-
Naziaufm&#228;rsche verhindern !</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gedenkdemo f&#252;r Schmuddel<br />
 Am Samstag, dem 31.03. haben in Dortmund etwa 1000 AntifaschistInnen anl&#228;sslich des sich zum 2 mal j&#228;hrenden Mordes an Thomas S. (Schmuddel) durch den Neonazi Sven Kali (am 28.03) demonstriert. Des weiteren wurden aktuelle Probleme mit Neonazis, sowie rechte Ideologien in der Mitte der Gesellschaft thematisiert. In der N&#228;he des “Donnerschlag”, einem Laden und Treffpunkt des Kameradschaftsspektrums fand eine Zwischenkundgebung statt. Die Demonstration verlief friedlich, dennoch kam es am Rande zu einzelnen Ingewahrsam nahmen durch die Polizei, welche mit einem erstaunlich hohem Aufgebot anwesend war.</p>
<p>Am 1. Mai planen die Neonazis einen bundesweiten Aufmarsch in Dortmund.</p>
<p>Um 13:00 Uhr sammelten sich die DemonstrantInnen am Bahnhofsvorplatz. Von hier aus ging es zur Kamp-Stra&#223;e, wo vor 3 Jahren der Punk und Antifaschist Thomas S. von einem Neonazi-Mitl&#228;ufer durch 5 Messerstiche ermordet wurde, nach dem das Opfer Zivilcourage zeigte, und einen Hitler-Gru&#223;, und rechte Parolen des T&#228;ters nicht unkommentiert lassen wollte. Unterwegs kam es zu einigen Polizeischikanen, und die Demo wurde immer wieder aufgehalten. In einem Redebeitrag wurde die Entpolitisierung der Tat durch das Gerichtsurteil, nach dem Kali wegen Totschlages verurteilt wurde, und das Geschehen auf &#252;bliche Auseinandersetzungen zwischen “rivalisierenden Jugendbanden” zur&#252;ckgef&#252;hrt wurde verurteilt. Die Tatsachen, dass sich der T&#228;ter in einschl&#228;gigen Neonazikreisen bewegte, und sich die &#246;rtliche Neonaziszene durch Plakate mit der Aufschrift “Wer der Bewegung im Weg steht, muss mit den Konsequenzen leben” zu diesem bekannte, spielten f&#252;r diese Einsch&#228;tzung des Gerichtes keine Rolle.<br />
Au&#223;erdem wurde an dieser Stelle noch einmal ausdr&#252;cklich die Forderung nach einer m&#246;glichst schnellen Errichtung einer Gedenktafel f&#252;r Schmuddel am Tatort gestellt.<br />
Die Demonstration lief weiter durch die Innenstadt, wo &#252;ber den Lauti immer wieder auf den Anlass der Demo aufmerksam gemacht wurde, und PassantInnen aufgefordert wurden sich in der Antifa zu organisieren.<br />
Bei einer Zwischenkundgebung wurde auf einen Mord an einem Kongolesen durch die Polizei aufmerksamgemacht, und es wurde zu einer Gedenk-Kundgebung zum Todestag aufgerufen.<br />
Anschlie&#223;end stoppte die Demo am ehemaligen Standort der Dortmunder Synagoge, wo in einer Rede der Opfer des nationalsozialistischen Terrors gedacht, und eine konsequente Bek&#228;mpfung des antisemitischen Wahns eingefordert wurde.<br />
Der Neonaziladen “Donnerschlaf” war weitr&#228;umig mit Hamburger Gittern, zahlreichen, tlw. behelmten Polizisten, sowie Hunde- und Pferdestaffeln abgesperrt. Auf Rufweite fand eine Zwischenkundgebung statt, wo die AntifaschistInnen den Neonazis deutlich machten, was sie von ihnen halten, und dass ihren Pl&#228;nen, am 1. Mai in Dortmund aufzumarschieren mit allen dazu erforderlichen Mitteln ein Strich durch die Rechnung gemacht werden wird.<br />
Anders als beim letzten Mal, wo eine kleine Gruppe Neonazis versuchte die Polizeikette zu durchbrechen, um die Demo anzugreifen (und dabei eingefahren wurden), unterlie&#223;en diese einen derart d&#252;mmlichen Versuch in diesem Jahr, und beschr&#228;nkten sich aufs Fotografieren aus einigen Fenstern.<br />
Aufgrund des tlw. martialischen Auftretens der Polizei verlief die Demo nun tlw. in geschlossenen Ketten, um Angriffe der Polizei zu verhindern.<br />
Die Abschlusskundgebung fand an der U-Bahnstation Kamp-Stra&#223;e statt, wo eine Schweigeminute f&#252;r Schmuddel gehalten wurde.<br />
Au&#223;erdem gab es einen Redebeitrag einer Freundin von Schmuddel.<br />
Auf dem R&#252;ckweg zum Bahnhof kam es zu einigen willk&#252;rlichen Festnahmen.<br />
Diese Demo war mit tausend Leuten und entschlossener Stimmung ein guter Auftakt f&#252;r die Verhinderung des Naziaufmarsches am 1. Mai in Dortmund, vor allem war sie aber ein w&#252;rdevolles Symbol daf&#252;r, dass der Mord an Schmuddel nicht vergessen wird, und dass neonazistische Ideologie, und Gewalt, welche untrennbar miteinander verwoben sind, auf einen breiten Widerstand sto&#223;en.<br />
Durch den Bezug auf rechte Ideologien in der Mitte, am Beispiel der Forderungen von Beck (SPD) an einen Arbeitslosen, ‘er solle sich erstmal waschen und rasieren’ , konnte jedoch auch weitere Kritik vermittelt werden.<br />
Kein Vergessen, kein Vergeben,<br />
und Konsequenzen daraus ziehen,<br />
im Alltag, sowie am<br />
28.04. in Paderborn,<br />
und nat&#252;rlich am 1. Mai in Dortmund-<br />
Naziaufm&#228;rsche verhindern !</p>
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