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	<title>Kommentare zu: Infoveranstaltung: NPD-Strukturen und Hintergr&#252;nde</title>
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	<description>antifaschistische Initiativen im Muenster- und Osnabruecker Land</description>
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		<title>Von: admin</title>
		<link>http://www.antifa-netzwerk.de/2007/04/21/infoveranstaltung-npd-strukturen-und-hintergrunde/comment-page-1#comment-10</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Apr 2007 11:41:26 +0000</pubDate>
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		<description>Rechtsrock und Schulhof-CDs

Rechtsrock ist ein Sammelbegriff f&#252;r Musik, die aus dem Spektrum der extremen Rechten kommt. Also aus dem Kreis von NPD, Republikaner, DVU oder den Freien Kameradschaften. Musikalisch l&#228;sst sich der Rechtsrock nicht eingrenzen, sondern hat von Hip Hop bis Punk f&#252;r jeden Geschmack etwas zu bieten.

&quot;F&#252;r die rechte Szene ist der Rechtsrock total wichtig&quot;, betont Markus Gelder. Die Musik st&#228;rkt das &quot;Wir-Gef&#252;hl&quot; und ist ein perfektes Mittel, um Jugendlichen die nationalsozialistische Ideologie n&#228;her zu bringen.

Unter dem Titel &quot;Hier kommt der Schrecken aller Spie&#223;er und Pauker&quot; verteilt die NPD auch hier in der Region Rechtsrock-Musik auf den Schulh&#246;fen. Die Lieder auf diesen &quot;Schulhof-CDs&quot; verbreiten rassistische Klischees, antisemitische Einstellungen und ein rechtes Weltbild. Falls an Schulen solche CDs auftauchen, sollten deren Inhalte dringend im Unterricht kritisch analysiert werden, r&#228;t Gelder.

W&#228;hrend die Titel der CDs oft nur versteckt eine NS-Propaganda vermitteln, hat Rechtsrock in vielen F&#228;llen auch ganz deutliche Aussagen. &quot;Das geht bis zu konkreten Aufrufen zu Mord- und Totschlag&quot;, beschreibt Markus Gelder.

Aggression und Gewaltbereitschaft werden auch auf den entsprechenden Rechtsrock-Konzerten gesch&#252;rt. Hitlergru&#223; oder &quot;Sieg Heil&quot;-Rufe werden im Verlauf des Abends immer ungenierter ausgef&#252;hrt.

Quelle: Emsdettener Volkszeitung</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rechtsrock und Schulhof-CDs</p>
<p>Rechtsrock ist ein Sammelbegriff f&#252;r Musik, die aus dem Spektrum der extremen Rechten kommt. Also aus dem Kreis von NPD, Republikaner, DVU oder den Freien Kameradschaften. Musikalisch l&#228;sst sich der Rechtsrock nicht eingrenzen, sondern hat von Hip Hop bis Punk f&#252;r jeden Geschmack etwas zu bieten.</p>
<p>&#8220;F&#252;r die rechte Szene ist der Rechtsrock total wichtig&#8221;, betont Markus Gelder. Die Musik st&#228;rkt das &#8220;Wir-Gef&#252;hl&#8221; und ist ein perfektes Mittel, um Jugendlichen die nationalsozialistische Ideologie n&#228;her zu bringen.</p>
<p>Unter dem Titel &#8220;Hier kommt der Schrecken aller Spie&#223;er und Pauker&#8221; verteilt die NPD auch hier in der Region Rechtsrock-Musik auf den Schulh&#246;fen. Die Lieder auf diesen &#8220;Schulhof-CDs&#8221; verbreiten rassistische Klischees, antisemitische Einstellungen und ein rechtes Weltbild. Falls an Schulen solche CDs auftauchen, sollten deren Inhalte dringend im Unterricht kritisch analysiert werden, r&#228;t Gelder.</p>
<p>W&#228;hrend die Titel der CDs oft nur versteckt eine NS-Propaganda vermitteln, hat Rechtsrock in vielen F&#228;llen auch ganz deutliche Aussagen. &#8220;Das geht bis zu konkreten Aufrufen zu Mord- und Totschlag&#8221;, beschreibt Markus Gelder.</p>
<p>Aggression und Gewaltbereitschaft werden auch auf den entsprechenden Rechtsrock-Konzerten gesch&#252;rt. Hitlergru&#223; oder &#8220;Sieg Heil&#8221;-Rufe werden im Verlauf des Abends immer ungenierter ausgef&#252;hrt.</p>
<p>Quelle: Emsdettener Volkszeitung</p>
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		<title>Von: admin</title>
		<link>http://www.antifa-netzwerk.de/2007/04/21/infoveranstaltung-npd-strukturen-und-hintergrunde/comment-page-1#comment-9</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Apr 2007 11:40:58 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Die wollen auffallen&quot;

Emsdetten - &quot;Der NPD-Kreisverband Steinfurt geh&#246;rt zu den aktivsten in ganz Nordrhein-Westfalen.&quot; Das wusste Markus Gelder vom Antifaschistischen Archiv M&#252;nsterland am Donnerstagabend in der Jugendkneipe Tiger´s zu berichten.

Angesichts der Kommunalwahl 2009 gelte es daher schon jetzt, etwas gegen den Aufschwung der Rechtsextremen zu tun.

Die Aktivit&#228;ten im Kreis ausbauen und den Personalstamm der Aktivisten vergr&#246;&#223;ern. Das seien nur zwei Ziele, die die NPD in ihrer Vorbereitung auf den Wahlkampf verfolge. &quot;Die wollen m&#246;glichst immer mal wieder auffallen und pr&#228;sent sein&quot;, glaubt Markus Gelder. Auf Einladung von DettenRockt informierte er zahlreiche Jugendliche &#252;ber die aktuellen Strukturen und Hintergr&#252;nde der Rechtsextremen im M&#252;nsterland.

Aufmerksamkeit erreichen die rechten Gruppen durch Rechtsrock-Konzerte und Propagandaaktionen, &#252;ber Infost&#228;nde oder die Mahnwache gegen die Gesundheitsreform, die k&#252;rzlich in Lengerich abgehalten wurde.

Auch wenn letzteres auf den ersten Blick keinen Bezug zu einer nationalsozialistischen Ideologie hat, wurden auch dort deutlich rassistische Ziele verfolgt. &quot;Die NPD sagt, die Ausl&#228;nder sind schuld an der Reform und geh&#246;ren aus allen sozialen Systemen rausgeschmissen&quot;, erkl&#228;rt Gelder.

Gerade im Zuge des Wahlkampfs w&#252;rden m&#246;glichst viele und breite Themen mit antisemitischen oder rassistischen Argumenten belegt. So schiebe die NPD nahezu alle gesellschaftlichen Probleme auf Ausl&#228;nder.

Den Wahlen s&#228;hen die extrem Rechten zuversichtlich entgegen. &quot;Wir werden mit einer starken Truppe in den Kreistag einziehen&quot;, zitiert Gelder die NPDler. Wahrscheinlich, so vermutet das Antifaschistische Archiv, wird es in einigen Orten auch Kandidaturen f&#252;r den Stadtrat geben. Schlie&#223;lich sei der Kreis nicht gerade bekannt f&#252;r zahlreiche Antifaschistische Bewegungen und damit ein attraktives Ziel f&#252;r die Rechten.Unterst&#252;tzung im Wahlkampf wird es wohl auch von NPD-Mitgliedern aus anderen Bundesl&#228;ndern geben. &quot;Dann wird es hier fl&#228;chendeckend und ganz massive NPD-Propaganda geben&quot;, warnt Gelder. Deshalb sei es wichtig, schon jetzt Handlungsstrategien zu entwickeln und der NPD von vorne herein zu zeigen: Bei uns im Ort habt ihr nichts zu gewinnen.

Als Beispiele f&#252;r friedlichen Protest nannte Gelder die Verhinderung eines NPD-Aufmarsches in M&#252;nster, bei dem sich die Bewohner des betroffenen Viertels den rechten Demonstranten einfach in den Weg gestellt hatten. &#196;hnlich hatten 250 Menschen einen Infostand in Amelsb&#252;ren abgeschirmt, so dass die NPD dort keine M&#246;glichkeiten mehr hatte, ihr Material zu verteilen.

&quot;Wenn wir so etwas auch in anderen Orten machen, dann werden sie kein Interesse mehr daran haben, dort weiterhin etwas zu versuchen&quot;, glaubt Gelder. Wichtig sei es nun, Strukturen aufzubauen, die eine schnelle Handlungsf&#228;higkeit gegen Rechts erm&#246;glichen. Auch in den Schulen solle das Thema aufgegriffen werden, fordert Gelder. - her

Quelle: Emsdettener Volkszeitung</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die wollen auffallen&#8221;</p>
<p>Emsdetten &#8211; &#8220;Der NPD-Kreisverband Steinfurt geh&#246;rt zu den aktivsten in ganz Nordrhein-Westfalen.&#8221; Das wusste Markus Gelder vom Antifaschistischen Archiv M&#252;nsterland am Donnerstagabend in der Jugendkneipe Tiger´s zu berichten.</p>
<p>Angesichts der Kommunalwahl 2009 gelte es daher schon jetzt, etwas gegen den Aufschwung der Rechtsextremen zu tun.</p>
<p>Die Aktivit&#228;ten im Kreis ausbauen und den Personalstamm der Aktivisten vergr&#246;&#223;ern. Das seien nur zwei Ziele, die die NPD in ihrer Vorbereitung auf den Wahlkampf verfolge. &#8220;Die wollen m&#246;glichst immer mal wieder auffallen und pr&#228;sent sein&#8221;, glaubt Markus Gelder. Auf Einladung von DettenRockt informierte er zahlreiche Jugendliche &#252;ber die aktuellen Strukturen und Hintergr&#252;nde der Rechtsextremen im M&#252;nsterland.</p>
<p>Aufmerksamkeit erreichen die rechten Gruppen durch Rechtsrock-Konzerte und Propagandaaktionen, &#252;ber Infost&#228;nde oder die Mahnwache gegen die Gesundheitsreform, die k&#252;rzlich in Lengerich abgehalten wurde.</p>
<p>Auch wenn letzteres auf den ersten Blick keinen Bezug zu einer nationalsozialistischen Ideologie hat, wurden auch dort deutlich rassistische Ziele verfolgt. &#8220;Die NPD sagt, die Ausl&#228;nder sind schuld an der Reform und geh&#246;ren aus allen sozialen Systemen rausgeschmissen&#8221;, erkl&#228;rt Gelder.</p>
<p>Gerade im Zuge des Wahlkampfs w&#252;rden m&#246;glichst viele und breite Themen mit antisemitischen oder rassistischen Argumenten belegt. So schiebe die NPD nahezu alle gesellschaftlichen Probleme auf Ausl&#228;nder.</p>
<p>Den Wahlen s&#228;hen die extrem Rechten zuversichtlich entgegen. &#8220;Wir werden mit einer starken Truppe in den Kreistag einziehen&#8221;, zitiert Gelder die NPDler. Wahrscheinlich, so vermutet das Antifaschistische Archiv, wird es in einigen Orten auch Kandidaturen f&#252;r den Stadtrat geben. Schlie&#223;lich sei der Kreis nicht gerade bekannt f&#252;r zahlreiche Antifaschistische Bewegungen und damit ein attraktives Ziel f&#252;r die Rechten.Unterst&#252;tzung im Wahlkampf wird es wohl auch von NPD-Mitgliedern aus anderen Bundesl&#228;ndern geben. &#8220;Dann wird es hier fl&#228;chendeckend und ganz massive NPD-Propaganda geben&#8221;, warnt Gelder. Deshalb sei es wichtig, schon jetzt Handlungsstrategien zu entwickeln und der NPD von vorne herein zu zeigen: Bei uns im Ort habt ihr nichts zu gewinnen.</p>
<p>Als Beispiele f&#252;r friedlichen Protest nannte Gelder die Verhinderung eines NPD-Aufmarsches in M&#252;nster, bei dem sich die Bewohner des betroffenen Viertels den rechten Demonstranten einfach in den Weg gestellt hatten. &#196;hnlich hatten 250 Menschen einen Infostand in Amelsb&#252;ren abgeschirmt, so dass die NPD dort keine M&#246;glichkeiten mehr hatte, ihr Material zu verteilen.</p>
<p>&#8220;Wenn wir so etwas auch in anderen Orten machen, dann werden sie kein Interesse mehr daran haben, dort weiterhin etwas zu versuchen&#8221;, glaubt Gelder. Wichtig sei es nun, Strukturen aufzubauen, die eine schnelle Handlungsf&#228;higkeit gegen Rechts erm&#246;glichen. Auch in den Schulen solle das Thema aufgegriffen werden, fordert Gelder. &#8211; her</p>
<p>Quelle: Emsdettener Volkszeitung</p>
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