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Waffenfunde bei Nazis in der Region

veröffentlich am Donnerstag, 26. April 2007

Am heutigen Donnerstag führte die Polizei im niedersächsischen-westfälischen Grenzgebiet Hausdurchsuchungen bei insgesamt 28 Objekten durch. Gefunden wurden u. a. auch Waffen.
Die Durchsuchungen fanden unter anderem statt in: Osnabrück, Hagen am Teutoburger Wald, Bad Laer, Steinfurt und Münster. Nach Angaben der Polizei richten sich die Durchsuchungen auch gezielt gegen Mitglieder der neonazistischen NPD.
Als Hintergrund zu den Ermittlungen verweisst die Polizei auf ein paramitlitärisches Camp im vergangenen Sommer im Raum Nordhorn, an denen sich die Personen bei denen heute zum Teil Waffen gefunden wurden, beteiligt haben. Über ein entsprechendes Sommercamp berichteten seiner Zeit auch mehrere NPD-Kreisverbände der Region, ob es sich hierbei um das nun gemeinete Camp handelt wissen wir aktuell noch nicht.

Wir halten euch über den weiteren Stand und Einschätzungen dazu auf dem Laufenden.

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Ergänzungen

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  1. Hier mal direkt ein Bericht von westline.de:

    Ermittlungen im Raum Osnabrück gegen bewaffnete Rechtsradikale

    Osnabrück/Steinfurt (dpa) – Polizei und Staatsanwaltschaft ist im westfälisch-niedersächsischen Grenzgebiet um Osnabrück ein Schlag gegen bewaffnete rechtsextremistische Gruppen gelandet.

    Am Donnerstag habe es in Niedersachsen und im Kreis Steinfurt Durchsuchungen nach Waffen und anderen Beweismitteln gegeben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Ermittlungen richteten sich auch gegen Mitglieder der NPD. Den Ermittlern liegt den Angaben zufolge auch Fotomaterial von einem paramilitärischen Sommercamp mit Bildern von Scheinhinrichtungen vor. Details sollen am Donnerstagnachmittag in Osnabrück bekannt gegeben werden.

  2. Und die Neue Osnabrücker Zeitung schreibt dazu:

    Waffenfunde bei Rechtsextremen in der Region
    Osnabrück.
    Bei Ermittlungen im rechtsradikalen Milieu hat die Polizei heute im Raum Osnabrück und Emsland Waffen sichergestellt. Darunter waren eine unscharfe Flugabwehrrakete, Macheten, zahlreiche Gewehre und Schlagstöcke, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Osnabrück mit. Insgesamt überprüften die Beamten 26 Männer und Frauen, die 2006 in Wilsum bei Nordhorn ein paramilitärisches Sommercamp abgehalten hatten.

    Dabei entstanden unter anderem Fotos von Scheinhinrichtungen. Ermittler fanden die Bilder auf Computern von Rechtsextremen und wurden so zu den übrigen Verdächtigen geführt.

    Die Ermittler waren im Morgengrauen bei insgesamt 28 Objekten in Osnabrück, in Hagen am Teutoburger Wald, im Emsland, in Münster, Vechta und Steinfurt angerückt. Durchsucht wurde unter anderem ein Hof in Bad Laer. Dort wurde ein Mann, bei dem es sich um ein NPD-Mitglied handeln soll, von der Polizei abgeführt.

    Die große, länderübergreifende Aktion in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen richtete sich nach Angaben der Polizei ganz gezielt auch gegen Mitglieder der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD).

  3. WDR Münster:

    Wohnungen durchsucht
    Die Polizei hat am Morgen zahlreiche Wohnungen im nördlichen Kreis Steinfurt nach Waffen durchsucht. Hintergrund sind Ermittlungen gegen die rechtsextreme Szene in Niedersachsen und in Nordrhein-Westfalen. Diese Ermittlungen richten sich auch gegen Mitglieder der NPD. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Osnabrück gab es aber keine Haftbefehle.

  4. nrd1:

    Osnabrück und Vechta: Razzien in rechtsextremer Szene
    Tisch mit Waffen © dpa
    große Bildversion anzeigen

    Mit Razzien ist die Polizei in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gegen die rechtsextreme Szene vorgegangen. Wie Staatsanwalt Alexander Retemeyer am Donnerstag in Osnabrück mitteilte, wurden insgesamt 28 Objekte nach Beweismitteln durchsucht. NDR 1 Niedersachsen berichtet, die Durchsuchungen hätten vor allem im Osnabrücker Südkreis, doch auch in Vechta und mehreren anderen Orten der Region Osnabrück-Emsland stattgefunden. Dabei wurden zahlreiche Waffen, darunter eine unscharfe Flugabwehrrakete, Macheten, Gewehre und Schlagstöcke, sichergestellt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
    26 Personen überprüft

    Auslöser der Aktion seien Ermittlungen gegen die Neonazi-Szene gewesen. Die Vorwürfe lauteten Verstoß gegen das Waffengesetz und die Bildung bewaffneter Gruppen. Auch mehrere örtliche NPD-Vorsitzende standen dabei im Fokus der Ermittler. Insgesamt überprüften die Beamten 26 Männer und Frauen, die im vergangenen Jahr in Wilsum bei Nordhorn ein paramilitärisches Sommercamp abgehalten hatten. Dabei waren offenbar Bilder von Scheinhinrichtungen entstanden, die die Ermittler auf Computern von Rechtsextremen gefunden hatten. Diese führten sie zu den übrigen Verdächtigen.

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