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Aktuelles zum Bahnhofsverkauf in Melle

veröffentlich am Donnerstag, 18. Oktober 2007

Viel Verwirrung herrscht weiterhin in Melle im Landkreis Osnabrück. Wird Rieger den Bahnhof in Melle nun als Schulungszentrum nutzen wollen oder eher dann doch nicht. Zwischenzeitlich wehte gar eine Fahne der neonazistisch-geprägten NPD über dem Meller Bahnhof. Einen kurzen Überblick über die Situation vor Ort wollen wir euch hier geben.

Die kommenden Termine vorweg: Am Freitag 19. Oktober findet um 18:00 Uhr im Bayerischen Hof (Bahnhofstraße) ein Treffen zur Gründung einer Bürgerinitiative “Melle sagt Nein zu Nazis – im Bahnhof und anderswo!” statt. Im Anschluß wird es bis 24:00 Uhr eine Mahnwache vor dem Bahnhof in Melle geben.

Nun aber zurück zu den aktuellen Fragen in Melle. Ein Schulungszentrum scheint nun vom Tisch zu sein, wenn mensch den Aussagen des Neonazi Jürgen Rieger selbst Glauben schenken mag. Hintergrund seiner Aussagen ist, dass Rieger eine Nutzungsänderung für das Gebäude benötigt um es als neonazistisches Schulungszentrum nutzen zu können. Gegenüber demMeller Kreisblatt vom 12. Oktober äußerte sich Rieger daher wie folgt: “Im Rahmen der Gastronomie kann ich problemlos Tagungen und Schulungen abhalten. Dafür brauche ich weder Nutzungsänderung noch Baugenehmigung.” Die Gastronomiefläche im Meller Bahnhof beträgt jedoch nur 12 Quadratmeter. Es stellt sich daher schon die berechtigte Frage, wie die Tagungen des Herrn Rieger auf 12 qm abgehalten werden sollen. Nichts desto Trotz ist es auch in Zukunft notwendig die Nutzung des Meller Bahnhofs durch Neonazis zu verhindern und Neonazis auf allen Ebenen Widerstand entgegen zu bringen.

Beteiligt euch an Aktionen in Melle und anderswo! Keine Freiräume den Feinden der Freiheit!

Aktuelle Informationen und Diskussionen findet ihr unter: www.melle-sagt-nein.de

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