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	<title>Kommentare zu: Kundgebung gegen Neo-Nazis in Bocholt</title>
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	<description>antifaschistische Initiativen im Muenster- und Osnabruecker Land</description>
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		<title>Von: admin</title>
		<link>http://www.antifa-netzwerk.de/2008/04/16/kundgebung-gegen-neo-nazis-in-bocholt/comment-page-1#comment-43</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 19:34:53 +0000</pubDate>
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		<description>Dieser Bericht stammt von der Seite der Initiative &quot;No Nazis! - Bocholt stellt sich quer!&quot;. 

&lt;a href=&quot;http://www.bocholt-stellt-sich-quer.de/?Anti-Nazi-Demo:19._April_08&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;
200 Menschen demonstrierten in der Bocholter Innenstadt gegen Neo-Nazis&lt;/a&gt;

Mehr als 200 Menschen folgten am Samstag (19.04.08) in Bocholt einen Aufruf der B&#252;rgerinitiative „No Nazis. Bocholt stellt sich quer!“. Anlass war eine Mahnwache der rechtsextremistischen NPD, die vor dem Stadthaus auf dem Berliner-Platz stattfand. Neben Mitgliedern der B&#252;rgerinitiative sprach auch Dr. Werner Look von der christlich j&#252;dischen Gesellschaft zu den Kundgebungsteilnehmern.

Um Punkt 17 Uhr formierte sich der Demonstrationszug der Neo-Nazi-Gegner durch die Fu&#223;g&#228;ngerzone der Innenstadt in Richtung historisches Rathaus. Dort fand eine Zwischenkundgebung statt. Rainer Sauer, Sprecher der B&#252;rgerinitiative, zeigte sich in seiner Rede emp&#246;rt dar&#252;ber, dass Neo-Nazis ausgerechnet am Vorabend des Geburtstages des Nazi-Diktators und Massenm&#246;rders Adolf Hitler ihre braune Propaganda in Bocholt verbreiten d&#252;rfen. Au&#223;erdem machte er an einigen Beispielen deutlich, dass es sich bei den Neo-Nazis um eine kriminelle rechtsextreme Gruppe handelt, die seit Monaten Bocholt terrorisiert. Er forderte insbesondere den B&#252;rgermeister und den Rat der Stadt Bocholt auf, endlich etwas dagegen zu unternehmen. „Wir wollen ein Nazifreies Bocholt“, so Sauer.

Nach etwa 15 Minuten ging es weiter in Richtung Parkplatz B&#228;rendorferstra&#223;e Ecke Meckenemstra&#223;e. Etwa 100 Meter gegen&#252;ber auf dem Berliner-Platz versammelte sich eine kleine Gruppe von Neo-Nazis – von der &#214;ffentlichkeit sichtlich unbemerkt und abgeschirmt hinter Absperr-Gittern. W&#228;hrend der Abschlusskundgebung riefen die Neo-Nazi-Gegner immer wieder in Sprechchoren „Nazis raus, Nazis raus“ und „Ob Ost. Ob West. Nieder mit der Nazipest“. Am Rande der Demonstration wurde bekannt, dass Neo-Nazis in Bocholt drei weitere Mahnwachen bei der Polizei angemeldet haben – und zwar f&#252;r den 10., 17. und 24 Mai. Ein Teilnehmer der B&#252;rgerinitiative dazu: „Wir werden uns dann wieder quer stellen und Flagge zeigen!“.

Zu Beginn der Demonstration ereignete sich ein unbedeutender Vorfall, der aber jetzt von der Polizei hochstilisiert wird: Ein Teilnehmer trug einen Armschmuck, den die Polizei als bedenklich ansah. Eine Ordnerin des Veranstalters bat darauf hin den jugendlichen Demonstrant, diesen w&#228;hrend der Demonstration bei der Polizei zu hinterlegen. Bereitwillig und ohne Wenn und Aber folgte er der Bitte der Ordnerin. Aus der Pressemitteilung der Polizei am Abend geht hervor, dass jetzt gegen diesen jungen Demonstranten ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden sei. „Allm&#228;hlich ist der Eindruck vorhanden, dass die B&#252;rgerinitiative „No Nazis“ durch solche Ma&#223;nahmen &#246;ffentlich vorgef&#252;hrt und in Misskritik gebracht werden soll“, so Sauer und f&#252;gte hinzu, „wir fordern, dass die Polizei stattdessen ihre Ma&#223;nahmen in Richtung Neo-Nazis verst&#228;rkt“.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Bericht stammt von der Seite der Initiative &#8220;No Nazis! &#8211; Bocholt stellt sich quer!&#8221;. </p>
<p><a href="http://www.bocholt-stellt-sich-quer.de/?Anti-Nazi-Demo:19._April_08" target="_blank"><br />
200 Menschen demonstrierten in der Bocholter Innenstadt gegen Neo-Nazis</a></p>
<p>Mehr als 200 Menschen folgten am Samstag (19.04.08) in Bocholt einen Aufruf der B&#252;rgerinitiative „No Nazis. Bocholt stellt sich quer!“. Anlass war eine Mahnwache der rechtsextremistischen NPD, die vor dem Stadthaus auf dem Berliner-Platz stattfand. Neben Mitgliedern der B&#252;rgerinitiative sprach auch Dr. Werner Look von der christlich j&#252;dischen Gesellschaft zu den Kundgebungsteilnehmern.</p>
<p>Um Punkt 17 Uhr formierte sich der Demonstrationszug der Neo-Nazi-Gegner durch die Fu&#223;g&#228;ngerzone der Innenstadt in Richtung historisches Rathaus. Dort fand eine Zwischenkundgebung statt. Rainer Sauer, Sprecher der B&#252;rgerinitiative, zeigte sich in seiner Rede emp&#246;rt dar&#252;ber, dass Neo-Nazis ausgerechnet am Vorabend des Geburtstages des Nazi-Diktators und Massenm&#246;rders Adolf Hitler ihre braune Propaganda in Bocholt verbreiten d&#252;rfen. Au&#223;erdem machte er an einigen Beispielen deutlich, dass es sich bei den Neo-Nazis um eine kriminelle rechtsextreme Gruppe handelt, die seit Monaten Bocholt terrorisiert. Er forderte insbesondere den B&#252;rgermeister und den Rat der Stadt Bocholt auf, endlich etwas dagegen zu unternehmen. „Wir wollen ein Nazifreies Bocholt“, so Sauer.</p>
<p>Nach etwa 15 Minuten ging es weiter in Richtung Parkplatz B&#228;rendorferstra&#223;e Ecke Meckenemstra&#223;e. Etwa 100 Meter gegen&#252;ber auf dem Berliner-Platz versammelte sich eine kleine Gruppe von Neo-Nazis – von der &#214;ffentlichkeit sichtlich unbemerkt und abgeschirmt hinter Absperr-Gittern. W&#228;hrend der Abschlusskundgebung riefen die Neo-Nazi-Gegner immer wieder in Sprechchoren „Nazis raus, Nazis raus“ und „Ob Ost. Ob West. Nieder mit der Nazipest“. Am Rande der Demonstration wurde bekannt, dass Neo-Nazis in Bocholt drei weitere Mahnwachen bei der Polizei angemeldet haben – und zwar f&#252;r den 10., 17. und 24 Mai. Ein Teilnehmer der B&#252;rgerinitiative dazu: „Wir werden uns dann wieder quer stellen und Flagge zeigen!“.</p>
<p>Zu Beginn der Demonstration ereignete sich ein unbedeutender Vorfall, der aber jetzt von der Polizei hochstilisiert wird: Ein Teilnehmer trug einen Armschmuck, den die Polizei als bedenklich ansah. Eine Ordnerin des Veranstalters bat darauf hin den jugendlichen Demonstrant, diesen w&#228;hrend der Demonstration bei der Polizei zu hinterlegen. Bereitwillig und ohne Wenn und Aber folgte er der Bitte der Ordnerin. Aus der Pressemitteilung der Polizei am Abend geht hervor, dass jetzt gegen diesen jungen Demonstranten ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden sei. „Allm&#228;hlich ist der Eindruck vorhanden, dass die B&#252;rgerinitiative „No Nazis“ durch solche Ma&#223;nahmen &#246;ffentlich vorgef&#252;hrt und in Misskritik gebracht werden soll“, so Sauer und f&#252;gte hinzu, „wir fordern, dass die Polizei stattdessen ihre Ma&#223;nahmen in Richtung Neo-Nazis verst&#228;rkt“.</p>
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