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	<title>Kommentare zu: &#8220;Jugendzentrum&#8221; Scheune verbietet Antifa Konzert der JAKST in Ibbenb&#252;ren</title>
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	<description>antifaschistische Initiativen im Muenster- und Osnabruecker Land</description>
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		<title>Von: AAOS</title>
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		<dc:creator>AAOS</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 11:44:54 +0000</pubDate>
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		<description>http://jakst.blogsport.de

&lt;strong&gt;Unserer Redebeitrag von der Spontanen Kundgebung am 19.4.08
Still loving music - Still hating fascism&lt;/strong&gt;

Wahrscheinlich haben die meisten von euch mitbekommen, warum wir heute hier sind.
Trotzdem will ich kurz auf den Anfang eingehen. Vor etwa vier Monaten haben wir uns zusammen gesetzt und &#252;berlegt, wie wir der NPD 2009 entgegen treten k&#246;nnen. Dass die NPD den Kreis Steinfurt f&#252;r ihre Hauptbem&#252;hungen auserkoren hat, ist bedenklich.
Uns war es wichtig, diese Bem&#252;hungen schon im Keim zu ersticken. Nicht erst darauf warten, dass etwas passiert und dann reagieren, sondern aktiv und offensiv zu agieren.
Daf&#252;r ist ein „Rock gegen Rechts“ unserer Meinung nach eine gute M&#246;glichkeit.
Nachdem wir also viel Kraft, Zeit und auch Geld in die Vorbereitung gesteckt haben, sagt uns der Leiter der Scheune kurzfristig ab, bzw. das Konzert wurde von ihm verboten.
Nun stehen wir also hier mit euch, die sich alle auf das Konzert gefreut haben.
Diese Kundgebung kann das Konzert nat&#252;rlich nicht ersetzen, aber sie ist wichtig, denn wir &#252;berlassen den Nazis nicht kampflos das Feld.
Die Verbotsbegr&#252;ndung lautet sinngem&#228;&#223; in etwa so: Wo die Antifa auftritt, ist Stress vorprogrammiert.
Dass das nicht so ist, sehen wir heute Abend hier! Klar sind wir die Jugendantifa, aber dar&#252;ber hinaus sind wir eben Jugendliche genau wie ihr. Wir wollen unsere Meinung kundtun, so wie heute Abend hier, wo und wann wir wollen. Und es kann nicht sein, dass der Leiter einer Jugendkultureinrichtung dieses politische Interesse und die Courage, gerade von jungen Menschen, versucht zu verbieten.
Die Scheune ist stolz auf ihren alternativen Ruf. Was hier aber passiert ist, war nicht alternativ, dass war einfach schei&#223;e!
Wir d&#252;rfen also nicht in die Scheune. Wegen sechs Buchstaben. A N T I F A. Und das hei&#223;t f&#252;r uns nichts anderes als antifaschistisch aktiv zu sein. Bei einem „Rock gegen Rechts“ sollte es doch eigentlich keine Rolle spielen, wer hier Farbe bekennt, sondern dass es Menschen gibt, die sich daf&#252;r erheben.
Wir sind Jugendliche wie ihr und dass ihr das auch wisst, zeigt euer Erscheinen heute Abend. Andere Stellen scheinen das noch nicht begriffen zu haben. Es auf ein Vers&#228;umnis der Antifa zu schieben, dem Leiter nicht explizit gesagt zu haben, dass die Antifa Initiator dieser Veranstaltung war, oder sein sollte, ist mehr als nur l&#228;cherlich.
Das darf bei solch einem Event ja wohl keine Rolle spielen. Nicht in einem Jugendkulturzentrum. Leider ist es nicht von der Hand zu weisen, dass durch die Entscheidung, das Konzert zu verbieten, den Nazis noch viel mehr Raum einger&#228;umt wird als auch nur ann&#228;hernd w&#252;nschenswert gewesen w&#228;re.
Die Nazis mussten noch nicht einmal Anzeichen f&#252;r Stress liefern und trotzdem wurde das Konzert verboten. Diese Erkenntnis tut weh, ist aber nicht neu. Nur gemeinsam k&#246;nnen wir die braune Pest stoppen.Wir, und damit meine ich alle hier, setzen heute ein Zeichen. Daf&#252;r bedanken wir uns, denn diese Unterst&#252;tzung ist unglaublich wichtig.
Uns so kann es uns auch keiner nehmen hier zu verk&#252;nden:
We are still loving music and we are still fighting fascism! Immer und &#252;berall!
Das lassen wir uns nicht verbieten!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://jakst.blogsport.de" rel="nofollow"></a><a href='http://jakst.blogsport.de'>http://jakst.blogsport.de</a></p>
<p><strong>Unserer Redebeitrag von der Spontanen Kundgebung am 19.4.08<br />
Still loving music &#8211; Still hating fascism</strong></p>
<p>Wahrscheinlich haben die meisten von euch mitbekommen, warum wir heute hier sind.<br />
Trotzdem will ich kurz auf den Anfang eingehen. Vor etwa vier Monaten haben wir uns zusammen gesetzt und &#252;berlegt, wie wir der NPD 2009 entgegen treten k&#246;nnen. Dass die NPD den Kreis Steinfurt f&#252;r ihre Hauptbem&#252;hungen auserkoren hat, ist bedenklich.<br />
Uns war es wichtig, diese Bem&#252;hungen schon im Keim zu ersticken. Nicht erst darauf warten, dass etwas passiert und dann reagieren, sondern aktiv und offensiv zu agieren.<br />
Daf&#252;r ist ein „Rock gegen Rechts“ unserer Meinung nach eine gute M&#246;glichkeit.<br />
Nachdem wir also viel Kraft, Zeit und auch Geld in die Vorbereitung gesteckt haben, sagt uns der Leiter der Scheune kurzfristig ab, bzw. das Konzert wurde von ihm verboten.<br />
Nun stehen wir also hier mit euch, die sich alle auf das Konzert gefreut haben.<br />
Diese Kundgebung kann das Konzert nat&#252;rlich nicht ersetzen, aber sie ist wichtig, denn wir &#252;berlassen den Nazis nicht kampflos das Feld.<br />
Die Verbotsbegr&#252;ndung lautet sinngem&#228;&#223; in etwa so: Wo die Antifa auftritt, ist Stress vorprogrammiert.<br />
Dass das nicht so ist, sehen wir heute Abend hier! Klar sind wir die Jugendantifa, aber dar&#252;ber hinaus sind wir eben Jugendliche genau wie ihr. Wir wollen unsere Meinung kundtun, so wie heute Abend hier, wo und wann wir wollen. Und es kann nicht sein, dass der Leiter einer Jugendkultureinrichtung dieses politische Interesse und die Courage, gerade von jungen Menschen, versucht zu verbieten.<br />
Die Scheune ist stolz auf ihren alternativen Ruf. Was hier aber passiert ist, war nicht alternativ, dass war einfach schei&#223;e!<br />
Wir d&#252;rfen also nicht in die Scheune. Wegen sechs Buchstaben. A N T I F A. Und das hei&#223;t f&#252;r uns nichts anderes als antifaschistisch aktiv zu sein. Bei einem „Rock gegen Rechts“ sollte es doch eigentlich keine Rolle spielen, wer hier Farbe bekennt, sondern dass es Menschen gibt, die sich daf&#252;r erheben.<br />
Wir sind Jugendliche wie ihr und dass ihr das auch wisst, zeigt euer Erscheinen heute Abend. Andere Stellen scheinen das noch nicht begriffen zu haben. Es auf ein Vers&#228;umnis der Antifa zu schieben, dem Leiter nicht explizit gesagt zu haben, dass die Antifa Initiator dieser Veranstaltung war, oder sein sollte, ist mehr als nur l&#228;cherlich.<br />
Das darf bei solch einem Event ja wohl keine Rolle spielen. Nicht in einem Jugendkulturzentrum. Leider ist es nicht von der Hand zu weisen, dass durch die Entscheidung, das Konzert zu verbieten, den Nazis noch viel mehr Raum einger&#228;umt wird als auch nur ann&#228;hernd w&#252;nschenswert gewesen w&#228;re.<br />
Die Nazis mussten noch nicht einmal Anzeichen f&#252;r Stress liefern und trotzdem wurde das Konzert verboten. Diese Erkenntnis tut weh, ist aber nicht neu. Nur gemeinsam k&#246;nnen wir die braune Pest stoppen.Wir, und damit meine ich alle hier, setzen heute ein Zeichen. Daf&#252;r bedanken wir uns, denn diese Unterst&#252;tzung ist unglaublich wichtig.<br />
Uns so kann es uns auch keiner nehmen hier zu verk&#252;nden:<br />
We are still loving music and we are still fighting fascism! Immer und &#252;berall!<br />
Das lassen wir uns nicht verbieten!</p>
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		<title>Von: AAOS</title>
		<link>http://www.antifa-netzwerk.de/2008/04/18/jugendzentrum-scheune-verbietet-antifa-konzert-der-jakst/comment-page-1#comment-41</link>
		<dc:creator>AAOS</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 10:08:39 +0000</pubDate>
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		<description>http://jakst.blogsport.de

&lt;strong&gt;Spontane Kundgebung als Reaktion auf Konzertverbot&lt;/strong&gt;

&lt;img src=&quot;http://www.antifa-netzwerk.de/wp-content/uploads/2008/04/ibbenbueren1.jpg&quot; alt=&quot;Kundgebung Ibbenbueren 19.04.08&quot; /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.antifa-netzwerk.de/wp-content/uploads/2008/04/ibbenbueren2.jpg&quot; alt=&quot;Kundgebung Ibbenbueren19.04.08&quot; /&gt;

Am 19.04.08 trafen sich etwa 60 Personen um einer friedlichen Kundgebung mit dem Motto &quot;Still loving music - Still hating fascism&quot; auf dem Parkplatz des Jugendkulturzentrums Scheune beizuwohnen. W&#228;hrend vor der danebenliegenden Sporthalle von einem Sportverein gegrillt wurde, spielten 2 Bands einige Lieder und die anwesenden Jugendlichen h&#246;rten einer Rede der Jugendantifa Kreis Steinfurt (Jakst) zu.

Eigentlich h&#228;tte an diesem Tag ein Rock gegen Rechts mit dem Namen &quot;Love music - Hate fascism&quot;, welches von der Jakst organisiert wurde, stattfinden sollen. Der Leiter der Scheune verbot dies allerdings kurzfristig und auch das Jugendamt der Stadt sah sich nicht in der Lage zu handeln und machte das Verbot des Konzertes endg&#252;ltig.

Die heraufbeschworene Gefahr eines &#220;bergriffes von Rechts, der als Grund f&#252;r das Verbot des Konzerts herhielt, erwies sich dabei als vollkommen
unbegr&#252;ndet. 

&quot;Die Stimmung hier ist super und alle verstehen sich gut. Es ist wirklich schade, dass die Scheune das Konzert verboten hat, denn sonst
h&#228;tte man bestimmt ein noch deutlicheres Zeichen gegen Rassismus setzen k&#246;nnen.&quot;, &#228;u&#223;erte auch die 17-j&#228;hrige Anna G. aus Ibbenb&#252;ren.
Gegen 20:30 Uhr wurde die Kundgebung vom Veranstalter beendet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://jakst.blogsport.de" rel="nofollow"></a><a href='http://jakst.blogsport.de'>http://jakst.blogsport.de</a></p>
<p><strong>Spontane Kundgebung als Reaktion auf Konzertverbot</strong></p>
<p><img src="http://www.antifa-netzwerk.de/wp-content/uploads/2008/04/ibbenbueren1.jpg" alt="Kundgebung Ibbenbueren 19.04.08" /><br />
<img src="http://www.antifa-netzwerk.de/wp-content/uploads/2008/04/ibbenbueren2.jpg" alt="Kundgebung Ibbenbueren19.04.08" /></p>
<p>Am 19.04.08 trafen sich etwa 60 Personen um einer friedlichen Kundgebung mit dem Motto &#8220;Still loving music &#8211; Still hating fascism&#8221; auf dem Parkplatz des Jugendkulturzentrums Scheune beizuwohnen. W&#228;hrend vor der danebenliegenden Sporthalle von einem Sportverein gegrillt wurde, spielten 2 Bands einige Lieder und die anwesenden Jugendlichen h&#246;rten einer Rede der Jugendantifa Kreis Steinfurt (Jakst) zu.</p>
<p>Eigentlich h&#228;tte an diesem Tag ein Rock gegen Rechts mit dem Namen &#8220;Love music &#8211; Hate fascism&#8221;, welches von der Jakst organisiert wurde, stattfinden sollen. Der Leiter der Scheune verbot dies allerdings kurzfristig und auch das Jugendamt der Stadt sah sich nicht in der Lage zu handeln und machte das Verbot des Konzertes endg&#252;ltig.</p>
<p>Die heraufbeschworene Gefahr eines &#220;bergriffes von Rechts, der als Grund f&#252;r das Verbot des Konzerts herhielt, erwies sich dabei als vollkommen<br />
unbegr&#252;ndet. </p>
<p>&#8220;Die Stimmung hier ist super und alle verstehen sich gut. Es ist wirklich schade, dass die Scheune das Konzert verboten hat, denn sonst<br />
h&#228;tte man bestimmt ein noch deutlicheres Zeichen gegen Rassismus setzen k&#246;nnen.&#8221;, &#228;u&#223;erte auch die 17-j&#228;hrige Anna G. aus Ibbenb&#252;ren.<br />
Gegen 20:30 Uhr wurde die Kundgebung vom Veranstalter beendet.</p>
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