Die neuste Ausgabe der antifaschistischen NRW-Zeitschrift LOTTA beschäftigt sich mit einem der wohl meist diskutierten Erscheinungen des bundesdeutschen Neonazismus: den so genannten Autonomen Nationalisten (AN). Die „Rechts-Autonomen“ sind vor allem seit der 1.Mai-Demo in Hamburg vielen ein Begriff. Ihren Schwerpunkt haben sie aber in NRW, vor allem im Ruhrgebiet und im Rheinland. Auf 12 Schwerpunkt-Seiten gibt die Redaktion einen Einblick in die Ideologie, den Entstehungskontext und die Strukturen der Autonomen Nationalisten. Ein weiterer Artikel zeigt die Spannungen zwischen ANs und NPD auf, ein Interview mit der Antifaschistischen Koordination Köln und Umgebung diskutiert mögliche Gegenstrategien. Auf den folgenden 48 Seiten bietet die LOTTA wie gewohnt fundierte Recherchen und Analysen. Für AntifaschistInnen aus dem Münsterland ist vor allem das Porträt der NPD-Funktionäre Matthias und Markus Pohl interessant, sowie der vierte Teil der Reihe „Gedenkstätten in NRW“ , der diesmal die Villa ten Hompel in Münster vorstellt. Außerdem gibt es noch aktuelle Artikel zur Jungen Freiheit, der rechten Hoolband Kategorie C, über das Verbot des Holocaust-Leugner-Zentrums Collegium Humanum, sowie über neonazistische Strukturen im Nachbarland Niedersachsen.
Die LOTTA könnt ihr in Münster für 3 Euro im Internationalen Zentrum Don Quijote, Scharnhorststr.59, oder im Versetzt, Grevener Straße 53 erwerben. Oder ihr bestellt sie euch unter der ISSN-Nummer 1865-9632 im Buchladen oder direkt beim Redaktionskollektiv: http://www.free.de/lotta
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