Nicht ganz unkommentiert wollen wir euch den WDR-Bericht, den es bei YouTube zu finden gibt, auch auf unserer Seite zugänglich machen wollen.
In den vergangenen Jahren gab es mehrere Rechtsrock-Konzerte in Greven, im besagten Gewerbeviertel. Wie der Polizeipressesprecher in seiner Stellungnahme darstellt, wurde halt nicht nur der sogenannte “Hiltergruß” gezeigt, sondern auch offen zu Gewalt gegen politische Gegner aufgerufen. “Mollies und Steine macht sie platt die linken Schweine” ist ein ganz offener Aufruf zu Mord und Totschlag gegen Linke, Punker und alternative Jugendliche. Nicht zu letzt kam es im Anschluß an wenigstens eines der besagten Rechtsrock-Konzerte auch zu Übergriffen gegen Menschen, die nicht in das rechte Weltbild passen. Sich also auf die “nicht vorhandene Öffentlichkeit” zu beziehen und daher nicht zu agieren, ist so nicht haltbar. Vielmehr hätten sowohl Ordnungsamt der Stadt Greven als auch die Polizei, die beide über die Konzerte informiert waren, diese Informationen auch an eine interessierte Öffentlichkeit weitergeben können. Nur so hätte sich frühzeitig Protest gegen die rechte Szene und gegen offene Aufrufe zu Mord- und Totschlag in Greven entwickeln können. Wie Beispiele aus der nahen Vergangenheit zeigen hat sich die Grevener Bevölkerung erfreulicher Weise gegen Aktionen der neonazistischen NPD zusammengefunden.
Es gäbe sicherlich noch einiges zu dem WDR-Bericht ausführen, jedoch zeigt er insgesamt ein realistisches Bild der Situation im Münsterland auf. Vor Allem den abschließenden Worten, daß die “geistigen Brandstifter” das wesentliche Problem darstellen, können wir uns anschließen. Nicht zuletzt sind führende NPD-Funktionäre in NRW im Kreis Steinfurt verankert.
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