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	<title>Kommentare zu: Tag ohne Abschiebung in M&#252;nster</title>
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	<description>antifaschistische Initiativen im Muenster- und Osnabruecker Land</description>
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		<title>Von: eam</title>
		<link>http://www.antifa-netzwerk.de/2008/08/30/tag-ohne-abschiebung-in-muenster/comment-page-1#comment-53</link>
		<dc:creator>eam</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 06:38:43 +0000</pubDate>
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		<description>Der Redebeitrag, der w&#228;hrend der Kundgebung gehalten wurde:

Heute morgen hat sich ein Zusammenschluss von antirassistischen und antifaschistischen Menschen vor der Ausl&#228;nderbeh&#246;rde in M&#252;nster getroffen, um gegen die rassistische Fl&#252;chtlingspolitik in Deutschland zu protestieren. Hierzu z&#228;hlen unter anderem die Nichtanerkennung des Grundrechts auf Asyl, massenhafte Abschiebungen, Abschiebehaft, Lagerunterbingung, Residenzpflicht, Arbeitsverbot, Leben unterhalb des Existenzminimums, st&#228;ndige Kontrollen und &#220;berwachung.
Die Ausl&#228;nderbeh&#246;rde wurde als Ort des Protestes bewusst ausgew&#228;hlt, weil hier die repressiven und diskriminierenden Gesetze gegen Fl&#252;chtlinge tagt&#228;glich umgesetzt werden. Hier werden auch immer wieder Fl&#252;chtlinge z.B. bei ihrer Duldungsverl&#228;ngerung von der Polizei festgenommen und in Abschiebehaft gebracht oder direkt abgeschoben.
Gegen die Umsetzung dieser Politik protestieren wir heute: Wir fragen die Mitarbeiter_innen der Ausl&#228;nderbeh&#246;rde konkret, ob es ihnen egal ist, Menschen zwangsweise an Orte zu schicken, wo ihr Leben bedroht ist? Ob es ihnen gleichg&#252;ltig ist, Migrant_innen das Recht auf eine Arbeit zu verweigern, sie in Sammellagern unterzubringen, zu kontrollieren, sie immer wieder zu entm&#252;ndigen und mit Abschiebung zu bedrohen?
Aber wir fragen nicht nur sie !!! Wir fragen auch die Menschen, die rassistische Gesetze erfinden, wie z.B. die Residenzpflicht, das Asylbewerberleistungsgesetz oder den Einb&#252;rgerungstest.
Wir fragen auch die, die so eine Politik unterst&#252;tzen. Wir fragen alle B&#252;rgerinnen, die sich in einer scheinbaren Demokratie befinden. Wir fragen die Polizei, die t&#228;glich gezielt Migrannt_innen kontrolliert.
Wir fragen sie, was sie davon halten, dass es keine gleichen Rechte f&#252;r alle gibt? Wir fragen sie, wie sie ihr Demokratieverst&#228;ndnis damit vereinbaren k&#246;nnen?

Wir sind aber nicht nur hierher gekommen um zu fragen, sondern auch gleiche Rechte f&#252;r alle ab sofort einzufordern.

Konkret fordern wir die Mitarbeiter_innen der Ausl&#228;nderbeh&#246;rde auf, zuk&#252;nftig sich nicht mehr hinter ihren Vorschriften zu verstecken, sondern die vorhandenen Spielr&#228;ume zugunsten der Fl&#252;chtlinge zu nutzen. Wir fordern sie auf, die Ausf&#252;hrung von diskriminierenden Gesetzen zu verweigern, ihren Job zu k&#252;ndigen und daran mitzuarbeiten, die Ausl&#228;nderbeh&#246;rden abzuschaffen. Wir fordern von der Polizei, keine Abschiebungen und rassistischen Kontrollen mehr durchzuf&#252;hren. Wir fordern alle B&#252;rger_innen auf, sich mit den Migrant_innen zu solidarisieren und daran mitzuwirken, die rassistische Politik zu stoppen: den sofortigen Stop aller Abschiebungen, die Aufhebung aller diskriminierenden Sondergesetze f&#252;r Migrant_innen.
Globale Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte f&#252;r alle!

Diese Protestaktion ist Teil des dezentralen Aktionstag &#039;Tag ohne Abschiebung&#039;. An vielen Orten in Deutschland und &#214;sterreich haben sich Menschen vorgenommen um den 30. August mit verschiedenen Aktionen, die einzelnen Kr&#228;fte zu b&#252;ndeln und real die Abschiebemaschinerie zu st&#246;ren, zu blockieren, lahmzulegen und so ein deutliches Zeichen zu setzen. Der 30. August symbolisiert die t&#246;dlichen Folgen der Abschiebemaschinerie / Fl&#252;chtlingspolitik. An diesem Tag kam 1983, 1994, 1999 und 2000 jeweils ein Fl&#252;chtling w&#228;hrend oder im direkten Zusammenhang mit der drohenden Abschiebung ums Leben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Redebeitrag, der w&#228;hrend der Kundgebung gehalten wurde:</p>
<p>Heute morgen hat sich ein Zusammenschluss von antirassistischen und antifaschistischen Menschen vor der Ausl&#228;nderbeh&#246;rde in M&#252;nster getroffen, um gegen die rassistische Fl&#252;chtlingspolitik in Deutschland zu protestieren. Hierzu z&#228;hlen unter anderem die Nichtanerkennung des Grundrechts auf Asyl, massenhafte Abschiebungen, Abschiebehaft, Lagerunterbingung, Residenzpflicht, Arbeitsverbot, Leben unterhalb des Existenzminimums, st&#228;ndige Kontrollen und &#220;berwachung.<br />
Die Ausl&#228;nderbeh&#246;rde wurde als Ort des Protestes bewusst ausgew&#228;hlt, weil hier die repressiven und diskriminierenden Gesetze gegen Fl&#252;chtlinge tagt&#228;glich umgesetzt werden. Hier werden auch immer wieder Fl&#252;chtlinge z.B. bei ihrer Duldungsverl&#228;ngerung von der Polizei festgenommen und in Abschiebehaft gebracht oder direkt abgeschoben.<br />
Gegen die Umsetzung dieser Politik protestieren wir heute: Wir fragen die Mitarbeiter_innen der Ausl&#228;nderbeh&#246;rde konkret, ob es ihnen egal ist, Menschen zwangsweise an Orte zu schicken, wo ihr Leben bedroht ist? Ob es ihnen gleichg&#252;ltig ist, Migrant_innen das Recht auf eine Arbeit zu verweigern, sie in Sammellagern unterzubringen, zu kontrollieren, sie immer wieder zu entm&#252;ndigen und mit Abschiebung zu bedrohen?<br />
Aber wir fragen nicht nur sie !!! Wir fragen auch die Menschen, die rassistische Gesetze erfinden, wie z.B. die Residenzpflicht, das Asylbewerberleistungsgesetz oder den Einb&#252;rgerungstest.<br />
Wir fragen auch die, die so eine Politik unterst&#252;tzen. Wir fragen alle B&#252;rgerinnen, die sich in einer scheinbaren Demokratie befinden. Wir fragen die Polizei, die t&#228;glich gezielt Migrannt_innen kontrolliert.<br />
Wir fragen sie, was sie davon halten, dass es keine gleichen Rechte f&#252;r alle gibt? Wir fragen sie, wie sie ihr Demokratieverst&#228;ndnis damit vereinbaren k&#246;nnen?</p>
<p>Wir sind aber nicht nur hierher gekommen um zu fragen, sondern auch gleiche Rechte f&#252;r alle ab sofort einzufordern.</p>
<p>Konkret fordern wir die Mitarbeiter_innen der Ausl&#228;nderbeh&#246;rde auf, zuk&#252;nftig sich nicht mehr hinter ihren Vorschriften zu verstecken, sondern die vorhandenen Spielr&#228;ume zugunsten der Fl&#252;chtlinge zu nutzen. Wir fordern sie auf, die Ausf&#252;hrung von diskriminierenden Gesetzen zu verweigern, ihren Job zu k&#252;ndigen und daran mitzuarbeiten, die Ausl&#228;nderbeh&#246;rden abzuschaffen. Wir fordern von der Polizei, keine Abschiebungen und rassistischen Kontrollen mehr durchzuf&#252;hren. Wir fordern alle B&#252;rger_innen auf, sich mit den Migrant_innen zu solidarisieren und daran mitzuwirken, die rassistische Politik zu stoppen: den sofortigen Stop aller Abschiebungen, die Aufhebung aller diskriminierenden Sondergesetze f&#252;r Migrant_innen.<br />
Globale Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte f&#252;r alle!</p>
<p>Diese Protestaktion ist Teil des dezentralen Aktionstag &#8216;Tag ohne Abschiebung&#8217;. An vielen Orten in Deutschland und &#214;sterreich haben sich Menschen vorgenommen um den 30. August mit verschiedenen Aktionen, die einzelnen Kr&#228;fte zu b&#252;ndeln und real die Abschiebemaschinerie zu st&#246;ren, zu blockieren, lahmzulegen und so ein deutliches Zeichen zu setzen. Der 30. August symbolisiert die t&#246;dlichen Folgen der Abschiebemaschinerie / Fl&#252;chtlingspolitik. An diesem Tag kam 1983, 1994, 1999 und 2000 jeweils ein Fl&#252;chtling w&#228;hrend oder im direkten Zusammenhang mit der drohenden Abschiebung ums Leben.</p>
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		<title>Von: eam</title>
		<link>http://www.antifa-netzwerk.de/2008/08/30/tag-ohne-abschiebung-in-muenster/comment-page-1#comment-52</link>
		<dc:creator>eam</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 06:37:37 +0000</pubDate>
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		<description>Die M&#252;nstersche Zeitung berichtet:

Demo gegen Abschiebungen vor der Ausl&#228;nderbeh&#246;rde
J&#246;rg Gierse am 29.08.2008 23:33 Uhr
M&#220;NSTER „Heute geschlossen“, verk&#252;nden die Plakate, die an den Fenstern im Erdgeschoss des Stadthauses 2 kleben. Stimmt nicht. Hinter den Fenstern sitzen die Mitarbeiter des Ausl&#228;nderamts an ihren Schreibtischen. Die Plakate haben die Menschen geklebt, die am Freitagmorgen vor den Fenstern demonstrieren.
Gro&#223;e Sorgen, viel Hilflosigkeit: Fl&#252;chtlingsdezernent Jochen K&#246;hnke (r., mit hellem Hemd) diskutiert mit den Demonstranten vor dem Stadthaus 2. Viel mehr als um Verst&#228;ndnis werben konnte er aber nicht.
Foto: Gierse
Am 30. August 1983 sprang der Asylbewerber Kemal Altun in Berlin aus dem Fenster eines Gerichtsgeb&#228;udes. 25 Jahre sp&#228;ter ist sein Todestag der „Tag ohne Abschiebung“, an dem bundesweit gegen den beh&#246;rdlichen Umgang mit Fl&#252;chtlingen protestiert wird. In M&#252;nster tut das – einen Tag zu fr&#252;h – ein B&#252;ndnis, dem unter anderem zwei Referate des AStA und die &#246;rtliche Antifa angeh&#246;ren.
Die Aktivisten haben sich vor der Beh&#246;rde versammelt, die das ihrer Meinung nach „brutale deutsche Abschiebesystem“ symbolisiert. „Kein Mensch ist illegal“, skandieren sie, „Bleiberecht f&#252;r alle Fl&#252;chtlinge“ steht auf Transparenten. Die haben die Demonstranten um 6.30 Uhr aufgeh&#228;ngt, als sie versucht hatten, die Eing&#228;nge des Ausl&#228;nderamts zu blockieren.

Happige Vorw&#252;rfe

„Hier werden die diskriminierenden Gesetze gegen Fl&#252;chtlinge tagt&#228;glich umgesetzt“, steht in ihrem Flugblatt. Die Vorw&#252;rfe sind happig: Die st&#228;dtischen Angestellten verweigerten Ausl&#228;ndern das Recht auf Arbeit, entm&#252;ndigten sie, schickten sie in L&#228;nder zur&#252;ck, in denen ihr Leben bedroht sei. Mancher Amtsmitarbeiter reagiert genervt: „Das ist mir zu bl&#246;d“, sagt einer im Vorbeigehen.

Um elf Uhr haben einige Dutzend Betroffene die Demo verst&#228;rkt. Viele von ihnen sind Roma, die aus dem Kosovo stammen. Etwa 80 Leute stehen vor dem Stadthaus 2, als Fl&#252;chtlingsdezernent Jochen K&#246;hnke mit einem Megafon die Treppe herunterkommt. Er bekundet Verst&#228;ndnis f&#252;r die Situation der Ausl&#228;nder, sagt aber auch: „Wir k&#246;nnen vor Ort die Gesetze nicht &#228;ndern.“

M&#252;nster, findet K&#246;hnke, habe „eine der besten Unterbringungen f&#252;r Asylbewerber in NRW“. Er verweist auf Petitionen des Ausl&#228;nderbeirats, auf sechs Infoveranstaltungen zum neuen Bleiberecht. Den meisten reicht das nicht. „Ich bin seit zehn Jahren hier, meine Kinder sind hier geboren, und jeden Tag kann die Polizei kommen und uns abschieben“, ruft eine Frau. Es klingt verzweifelt.

1000 Betroffene

In dieser Lage seien in M&#252;nster 30 bis 50 Menschen, sagt Volker Maria H&#252;gel von der GGUA-Fl&#252;chtlingshilfe. „Bei rund 1000 Personen ist unklar, ob sie bleiben d&#252;rfen oder nicht.“ Dem st&#228;dtischen Ausl&#228;nderamt macht er keinen Vorwurf: „Die Spielr&#228;ume, die die Kommunen haben, sind sehr gering.“ Auch der Rat habe fast keinen Einfluss auf Aufenthalts- oder Arbeitsgenehmigungen. Umso mehr nimmt H&#252;gel die Politiker in Bund und Land in die Pflicht: „Die sind f&#252;r die hirnrissige Gesetzeslage verantwortlich.“</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die M&#252;nstersche Zeitung berichtet:</p>
<p>Demo gegen Abschiebungen vor der Ausl&#228;nderbeh&#246;rde<br />
J&#246;rg Gierse am 29.08.2008 23:33 Uhr<br />
M&#220;NSTER „Heute geschlossen“, verk&#252;nden die Plakate, die an den Fenstern im Erdgeschoss des Stadthauses 2 kleben. Stimmt nicht. Hinter den Fenstern sitzen die Mitarbeiter des Ausl&#228;nderamts an ihren Schreibtischen. Die Plakate haben die Menschen geklebt, die am Freitagmorgen vor den Fenstern demonstrieren.<br />
Gro&#223;e Sorgen, viel Hilflosigkeit: Fl&#252;chtlingsdezernent Jochen K&#246;hnke (r., mit hellem Hemd) diskutiert mit den Demonstranten vor dem Stadthaus 2. Viel mehr als um Verst&#228;ndnis werben konnte er aber nicht.<br />
Foto: Gierse<br />
Am 30. August 1983 sprang der Asylbewerber Kemal Altun in Berlin aus dem Fenster eines Gerichtsgeb&#228;udes. 25 Jahre sp&#228;ter ist sein Todestag der „Tag ohne Abschiebung“, an dem bundesweit gegen den beh&#246;rdlichen Umgang mit Fl&#252;chtlingen protestiert wird. In M&#252;nster tut das – einen Tag zu fr&#252;h – ein B&#252;ndnis, dem unter anderem zwei Referate des AStA und die &#246;rtliche Antifa angeh&#246;ren.<br />
Die Aktivisten haben sich vor der Beh&#246;rde versammelt, die das ihrer Meinung nach „brutale deutsche Abschiebesystem“ symbolisiert. „Kein Mensch ist illegal“, skandieren sie, „Bleiberecht f&#252;r alle Fl&#252;chtlinge“ steht auf Transparenten. Die haben die Demonstranten um 6.30 Uhr aufgeh&#228;ngt, als sie versucht hatten, die Eing&#228;nge des Ausl&#228;nderamts zu blockieren.</p>
<p>Happige Vorw&#252;rfe</p>
<p>„Hier werden die diskriminierenden Gesetze gegen Fl&#252;chtlinge tagt&#228;glich umgesetzt“, steht in ihrem Flugblatt. Die Vorw&#252;rfe sind happig: Die st&#228;dtischen Angestellten verweigerten Ausl&#228;ndern das Recht auf Arbeit, entm&#252;ndigten sie, schickten sie in L&#228;nder zur&#252;ck, in denen ihr Leben bedroht sei. Mancher Amtsmitarbeiter reagiert genervt: „Das ist mir zu bl&#246;d“, sagt einer im Vorbeigehen.</p>
<p>Um elf Uhr haben einige Dutzend Betroffene die Demo verst&#228;rkt. Viele von ihnen sind Roma, die aus dem Kosovo stammen. Etwa 80 Leute stehen vor dem Stadthaus 2, als Fl&#252;chtlingsdezernent Jochen K&#246;hnke mit einem Megafon die Treppe herunterkommt. Er bekundet Verst&#228;ndnis f&#252;r die Situation der Ausl&#228;nder, sagt aber auch: „Wir k&#246;nnen vor Ort die Gesetze nicht &#228;ndern.“</p>
<p>M&#252;nster, findet K&#246;hnke, habe „eine der besten Unterbringungen f&#252;r Asylbewerber in NRW“. Er verweist auf Petitionen des Ausl&#228;nderbeirats, auf sechs Infoveranstaltungen zum neuen Bleiberecht. Den meisten reicht das nicht. „Ich bin seit zehn Jahren hier, meine Kinder sind hier geboren, und jeden Tag kann die Polizei kommen und uns abschieben“, ruft eine Frau. Es klingt verzweifelt.</p>
<p>1000 Betroffene</p>
<p>In dieser Lage seien in M&#252;nster 30 bis 50 Menschen, sagt Volker Maria H&#252;gel von der GGUA-Fl&#252;chtlingshilfe. „Bei rund 1000 Personen ist unklar, ob sie bleiben d&#252;rfen oder nicht.“ Dem st&#228;dtischen Ausl&#228;nderamt macht er keinen Vorwurf: „Die Spielr&#228;ume, die die Kommunen haben, sind sehr gering.“ Auch der Rat habe fast keinen Einfluss auf Aufenthalts- oder Arbeitsgenehmigungen. Umso mehr nimmt H&#252;gel die Politiker in Bund und Land in die Pflicht: „Die sind f&#252;r die hirnrissige Gesetzeslage verantwortlich.“</p>
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