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	<title>Kommentare zu: Love music hate fascism in Ahlen</title>
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	<description>antifaschistische Initiativen im Muenster- und Osnabruecker Land</description>
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		<title>Von: admin</title>
		<link>http://www.antifa-netzwerk.de/2008/10/03/love-music-hate-fascism-in-ahlen/comment-page-1#comment-57</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 16:39:29 +0000</pubDate>
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		<description>Der 2. Oktober war ein turbulenter Tag f&#252;r Ahlen. Neonazis hatten f&#252;r 19 Uhr eine Kundgebung gegen Polizeiwillk&#252;r angemeldet, die aber lediglich dazu diente das antifaschistische Konzert “Love Music, Hate Fascism” zu st&#246;ren und zu boykottieren.

Schon Nachmittags patroulierte eine gro&#223;e Anzahl an PolizistInnen in ganz Ahlen. Wohin man auch sah: police partout!!!

Um ca. 18 Uhr versammelten sich die ersten NationalistInnen, deren Anzahl nicht &#252;ber 6 Personen ging, was sich aber im Laufe der Zeit jedoch steigerte, da weitere NationalistInnen aus anderen St&#228;dten mit dem Zug anreisten. Die Neonazis waren mit 20-30 Personen vertreten. Das Ziel der Nazikundgebung war die selbige herauszuz&#246;gern. Nur sehr z&#246;gerlich packten die NationalistInnen ihre Transparente heraus und vertrieben sich die Langeweile mit Musik. Dabei wurden bekannte nazistische Lieder mit Inhalten wie”frei, sozial und national” gespielt, aber auch Lieder aus der linken Szene, die sie f&#252;r ihre Zwecke umfunktionierten und somit missbrauchten. Eine Hauptstra&#223;e sowie ein Aufgebot von PolizistInnen trennte die NationalistInnen von den GegendemonstrantInnen.

Mit Versp&#228;tung begann schlie&#223;lich die “Kundgebung”. Nur f&#252;r wen? Selbst das Wetter meinte es nicht gut mit den Nazis. Graue Wolken, Regen und Dunkelheit sorgten daf&#252;r, dass kaum Menschen auf den Stra&#223;en waren und die Kundgebung eher ein internes “Zusammentreffen” war. Die wenigen Menschen, die doch unterwegs waren, stellten sich auf die Seite der GegendemonstrantInnen, um die Angelegenheit von dort zu beobachten und ihre Meinung kund zu tun.
Gest&#246;rt und &#252;bert&#246;nt wurden vor allem die Beitr&#228;ge der Neonazis durch laute Parolen der GegendemonstrantInnen. Die Lage an der Hauptstra&#223;e erm&#246;glichte es viele Menschen, mit Hilfe von Transparenten auf die Situation aufmerksam zu machen.

Zwischenzeitlich versuchten einige AntifaschistInnen auf die andere Seite zu kommen, was jedoch an der &#220;berzahl an PolizistInnen scheiterte. Das Ziel der Nazis war klar: Die Kundgebung solange herauszuz&#246;gern bis das antifaschistische Konzert zu Ende ist. Denn wer am Bahnhof ist, kann logischerweise nicht beim Konzert sein. Diese Taktik ging jedoch nicht auf, da AntifaschistInnen sowohl am B&#252;z als auch am Bahnhof eindeutig in der &#220;berzahl waren.
&lt;strong&gt;
The show must go on:&lt;/strong&gt;
Da die Band Independenzia kurzfristig abgesagt hatte, gab es einen gr&#246;&#223;eren Spielraum im Zeitplan. Dennoch war der Einlass um 19.15 Uhr. Der Film “Kein Bock auf Nazis” wurde gleich zwei Mal gezeigt, damit ihn so viele Mensche wie m&#246;glich sehen konnten. Begleitend dazu lag Infomaterial am Eingang aus.

Konzertbeginn war schlie&#223;lich um 21 Uhr.
Das Konzert wurde von insgesamt 117 BesucherInnen aufgesucht, was als gro&#223;er Erfolg in der Ahlener Antifa Szene gewertet werden kann. Die Ahlener Punkband Nullniveau brachte die Konzertbesucher mit Punk in ausgelassene Stimmung, welche sich bei der Ska Band Awesome Scampies fortsetzte. Den Schluss bildete Nic Knatterton, nicht mit Johanna, aber daf&#252;r mit Acme, die mit ihrem Rap die BesucherInnen zum Mitmachen verleiteten.

&lt;strong&gt;Das Fazit des Tages:&lt;/strong&gt;
Dank den 117 KonzertbesucherInnen konnten wir den betr&#228;chtlichen &#220;berschuss von &#252;ber 200 Euro verbuchen, die nun der Fl&#252;chtlingshilfe zu Gute kommen wird. Auch wurde den “autonomen” Nationalisten deutlich gemacht, dass sie hier nicht erw&#252;nscht sind und ihre “Taktik” das Konzert zu boykottieren nicht aufgegangen ist.

Wir bedanken uns bei den tollen Bands, dem B&#220;Z f&#252;r die super Unterst&#252;tzung und bei allen, die da waren und dem antifaschistischen Konzert Leben eingehaucht haben.

Antifa Ahlen,  Oktober 2008&lt;a href=&quot;http://antifahlen.blogsport.de/2008/10/03/0210-ausnahmezustand-in-ahlen/#more-36&quot;&gt;&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der 2. Oktober war ein turbulenter Tag f&#252;r Ahlen. Neonazis hatten f&#252;r 19 Uhr eine Kundgebung gegen Polizeiwillk&#252;r angemeldet, die aber lediglich dazu diente das antifaschistische Konzert “Love Music, Hate Fascism” zu st&#246;ren und zu boykottieren.</p>
<p>Schon Nachmittags patroulierte eine gro&#223;e Anzahl an PolizistInnen in ganz Ahlen. Wohin man auch sah: police partout!!!</p>
<p>Um ca. 18 Uhr versammelten sich die ersten NationalistInnen, deren Anzahl nicht &#252;ber 6 Personen ging, was sich aber im Laufe der Zeit jedoch steigerte, da weitere NationalistInnen aus anderen St&#228;dten mit dem Zug anreisten. Die Neonazis waren mit 20-30 Personen vertreten. Das Ziel der Nazikundgebung war die selbige herauszuz&#246;gern. Nur sehr z&#246;gerlich packten die NationalistInnen ihre Transparente heraus und vertrieben sich die Langeweile mit Musik. Dabei wurden bekannte nazistische Lieder mit Inhalten wie”frei, sozial und national” gespielt, aber auch Lieder aus der linken Szene, die sie f&#252;r ihre Zwecke umfunktionierten und somit missbrauchten. Eine Hauptstra&#223;e sowie ein Aufgebot von PolizistInnen trennte die NationalistInnen von den GegendemonstrantInnen.</p>
<p>Mit Versp&#228;tung begann schlie&#223;lich die “Kundgebung”. Nur f&#252;r wen? Selbst das Wetter meinte es nicht gut mit den Nazis. Graue Wolken, Regen und Dunkelheit sorgten daf&#252;r, dass kaum Menschen auf den Stra&#223;en waren und die Kundgebung eher ein internes “Zusammentreffen” war. Die wenigen Menschen, die doch unterwegs waren, stellten sich auf die Seite der GegendemonstrantInnen, um die Angelegenheit von dort zu beobachten und ihre Meinung kund zu tun.<br />
Gest&#246;rt und &#252;bert&#246;nt wurden vor allem die Beitr&#228;ge der Neonazis durch laute Parolen der GegendemonstrantInnen. Die Lage an der Hauptstra&#223;e erm&#246;glichte es viele Menschen, mit Hilfe von Transparenten auf die Situation aufmerksam zu machen.</p>
<p>Zwischenzeitlich versuchten einige AntifaschistInnen auf die andere Seite zu kommen, was jedoch an der &#220;berzahl an PolizistInnen scheiterte. Das Ziel der Nazis war klar: Die Kundgebung solange herauszuz&#246;gern bis das antifaschistische Konzert zu Ende ist. Denn wer am Bahnhof ist, kann logischerweise nicht beim Konzert sein. Diese Taktik ging jedoch nicht auf, da AntifaschistInnen sowohl am B&#252;z als auch am Bahnhof eindeutig in der &#220;berzahl waren.<br />
<strong><br />
The show must go on:</strong><br />
Da die Band Independenzia kurzfristig abgesagt hatte, gab es einen gr&#246;&#223;eren Spielraum im Zeitplan. Dennoch war der Einlass um 19.15 Uhr. Der Film “Kein Bock auf Nazis” wurde gleich zwei Mal gezeigt, damit ihn so viele Mensche wie m&#246;glich sehen konnten. Begleitend dazu lag Infomaterial am Eingang aus.</p>
<p>Konzertbeginn war schlie&#223;lich um 21 Uhr.<br />
Das Konzert wurde von insgesamt 117 BesucherInnen aufgesucht, was als gro&#223;er Erfolg in der Ahlener Antifa Szene gewertet werden kann. Die Ahlener Punkband Nullniveau brachte die Konzertbesucher mit Punk in ausgelassene Stimmung, welche sich bei der Ska Band Awesome Scampies fortsetzte. Den Schluss bildete Nic Knatterton, nicht mit Johanna, aber daf&#252;r mit Acme, die mit ihrem Rap die BesucherInnen zum Mitmachen verleiteten.</p>
<p><strong>Das Fazit des Tages:</strong><br />
Dank den 117 KonzertbesucherInnen konnten wir den betr&#228;chtlichen &#220;berschuss von &#252;ber 200 Euro verbuchen, die nun der Fl&#252;chtlingshilfe zu Gute kommen wird. Auch wurde den “autonomen” Nationalisten deutlich gemacht, dass sie hier nicht erw&#252;nscht sind und ihre “Taktik” das Konzert zu boykottieren nicht aufgegangen ist.</p>
<p>Wir bedanken uns bei den tollen Bands, dem B&#220;Z f&#252;r die super Unterst&#252;tzung und bei allen, die da waren und dem antifaschistischen Konzert Leben eingehaucht haben.</p>
<p>Antifa Ahlen,  Oktober 2008<a href="http://antifahlen.blogsport.de/2008/10/03/0210-ausnahmezustand-in-ahlen/#more-36"></a></p>
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