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Münster: Der Iran zwischen religöser Diktatur und Revolte

veröffentlich am Dienstag, 21. Oktober 2008

Nach drei Jahrzehnten islamischer Diktatur brodelt es gewaltig im Iran. Auslöser für den massenhaften Protest von Millionen von Menschen war der all zu offensichtliche Wahlbetrug, der den Präsidenten Ahmadinejad in seinem Amt bestätigen sowie die Stabilität des Regimes insgesamt festigen sollte. Vielen Menschen im Iran geht es aber um weit mehr als um Neuwahlen. Sie fordern ein Ende des auf der Sharia basierenden Tugendterrors, sie kämpfen für den Sturz der “Islamischen Republik”.

Mit der Veranstaltung möchten wir eine Analyse der islamischen Diktatur vornehmen und einen genaueren Blick auf die verschiedenen oppositionellen Strömungen werfen. Ferner wird die enge wirtschaftliche Verflechtung deutscher Unternehmen mit dem iranischen Regime sowie die diesbezügliche deutsche Außenpolitik beleuchtet und die Frage aufgeworfen, wie eine praktische Solidarität mit den Prostesten im Iran aussehen kann.

Es referieren: Wahied Wahadat-Hagh, Hamid Mohseni, Stephan Grigat

Die Veranstaltung wird organisiert von: den Referaten für politische Bildung der ASten der Uni und FH, dem Referat für Frieden und Internationalismus, den Gruppen et2c und Antifa Linke Münster und den UIJSPA aus Köln.


06.11.2009 | 18 Uhr
Institut für Soziologie |Scharnhorststraße 121
Münster

Mehr Infos auf der Sonderseite http://revolteimiran.de.ms

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HINWEIS:

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