Am Samstag, den 7. März 2009 will die NPD zusammen mit parteifreien Neonazis unter dem Motto “Die Hermannschlacht: 2000 Jahre Kampf gegen Überfremdung – für nationale Selbstbestimmung” durch Osnabrück marschieren.
Diesmal bedienen sich die Nazis am populären deutschnationalen Mythos von Arminius alias Hermann der Cherusker, um ihre menschenverachtende Ideologie in Form einer “Hermann-Kampagne” auf die Strasse zu tragen.
Der heutige Vortrag zeigt dabei: Die in geschichtliches Halbwissen verpackte rassistisch-antisemitische Hetze für ihre “deutsche Volksgemeinschaft” ist – trotz biederer Verpackung - letztendlich eine Aufstachelung zu nationalsozialistischem Hass und mörderischer Gewalt.
Deswegen gilt es, dem Naziaufmarsch in Osnabrück, der “Hermann-Kampagne” und jedem anderen Versuch von Neonazis, sich im öffentlichen Raum zu etablieren, entschlossen entgegenzutreten.
Zur Informationsveranstaltung:
Aktive aus Osnabrück berichten am 02. März über den geplanten Neonaziaufmarsch und die “Hermann-Kampagne”, über extrem rechte Nazistrukturen in der Region und über den aktuellen Stand der Gegenaktivitäten vor Ort am Tag X. Thematisiert wird auch die Frage, wie und warum Arminius/Hermann zum Sympathieträger für heutige Neonazis avanciert.
Informations- und Mobilisierungsveranstaltung:
Montag 02. März 2009 – 20.00 Uhr
Kulturkneipe “Frauenstrasse 24″, Münster
(im Veranstaltungsraum)
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News, Mobilisierungsmaterial, Vorabenddemo, Programm, Schlafplatzbörse:
http://wegroemern.blogsport.de
Die Veranstaltung wird unterstützt vom AStA der Fachhochschule Münster.
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