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Münster: Infoveranstaltung “Nazis wegrömern!”

veröffentlich am Freitag, 20. Februar 2009

Nazis wegrömern!

Am Samstag, den 7. März 2009 will die NPD zusammen mit parteifreien Neonazis unter dem Motto “Die Hermannschlacht: 2000 Jahre Kampf gegen Überfremdung – für nationale Selbstbestimmung” durch Osnabrück marschieren.

Diesmal bedienen sich die Nazis am populären deutschnationalen Mythos von Arminius alias Hermann der Cherusker, um ihre menschenverachtende Ideologie in Form einer “Hermann-Kampagne” auf die Strasse zu tragen.

Der heutige Vortrag zeigt dabei: Die in geschichtliches Halbwissen verpackte rassistisch-antisemitische Hetze für ihre “deutsche Volksgemeinschaft” ist – trotz biederer Verpackung -  letztendlich eine Aufstachelung zu nationalsozialistischem Hass und mörderischer Gewalt.

Deswegen gilt es, dem Naziaufmarsch in Osnabrück, der “Hermann-Kampagne”  und jedem anderen Versuch von Neonazis, sich im öffentlichen Raum zu etablieren, entschlossen entgegenzutreten.

Zur Informationsveranstaltung:

Aktive aus Osnabrück berichten am 02. März über den geplanten Neonaziaufmarsch und die “Hermann-Kampagne”, über extrem rechte Nazistrukturen in der Region und über den aktuellen Stand der Gegenaktivitäten vor Ort am Tag X. Thematisiert wird auch die Frage, wie und warum Arminius/Hermann zum Sympathieträger für heutige Neonazis avanciert.

Informations- und Mobilisierungsveranstaltung:

Montag 02. März 2009 – 20.00 Uhr

Kulturkneipe “Frauenstrasse 24″, Münster

(im Veranstaltungsraum)

-

News, Mobilisierungsmaterial, Vorabenddemo, Programm, Schlafplatzbörse:
http://wegroemern.blogsport.de

Die Veranstaltung wird unterstützt vom AStA der Fachhochschule Münster.

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HINWEIS:

Mitglieder extrem rechter Parteien oder Organisationen, sowie Personen, die der rechten Szene angehören oder mit ihr sympathisieren oder in der Vergangenheit durch rassistische Wortbeiträge aufgefallen sind und Veranstaltungen gestört haben, sind von der Teilnahme an den Veranstaltungen ausgeschlossen. Dies gilt auch für Mitglieder farbentragender Studentenverbindungen. Die VeranstalterInnen behalten sich vor von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.

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