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Osnabrück: Antifaschistische Vorabenddemo “Good night Deutschland”

veröffentlich am Freitag, 20. Februar 2009

Am Samstag, den 7. März wollen NPD und andere Nazis in Osnabrück unter dem Motto „Hermannsschlacht – 2000 Jahre Kampf gegen Überfremdung“ ihre menschenverachtende Ideologie verbreiten. Aus diesem Anlass ruft ein breites antifaschistisches Bündnis dazu auf, durch unterschiedliche Protestformen den Naziaufmarsch zu verhindern.

Den Auftakt hierfür bildet eine Vorabenddemo, die am Freitag, 6. März um 19:00 Uhr am Ledenhof beginnt. Der Slogan „Good Night Deutschland“ soll einerseits darauf aufmerksam machen, dass die NPD mit ihrer geschichtsverfälschenden Propaganda versucht, einen reaktionären deutschen Mythos zu beschwören. Außerdem wollen die Organisatoren deutsche Erinnerungskultur und den Rassismus aus der Mitte der Gesellschaft kritisieren.

„Rassismus gibt es nicht nur bei der extrem Rechten – Rassismus ist ein fester Bestandteil einer Gesellschaft, die nach der Logik von Kapitalismus und Nationalstaaten funktioniert“, so Anna Meyer, Sprecherin des Bündnisses. „Am 7.3. werden tausende von Menschen in Osnabrück gegen Rassismus demonstrieren. Andererseits wird aber akzeptiert, wenn einige Kilometer weiter, in Bramsche/Heesepe, Flüchtlinge aus gefährdeten Gebieten in Lagern gehalten und wieder abgeschoben werden.“

Am Samstag soll die für 11 Uhr am Hauptbahnhof angekündigte Demonstration der NPD verhindert werden. Das antifaschistische Bündnis ruft dazu auf, ab 10 Uhr mit Protestaktionen deutlich zu machen, dass Neofaschisten weder in Osnabrück noch anderswo willkommen sind.

Freitag, 6. März 2009: “Good night Deutschland”
17.00 Uhr – Infoveranstaltung im SubstAnZ, Liebigstr. 29, Osnabrück
19.00 Uhr – Vorabenddemo (Start: Ledenhof, Osnabrück)

Samstag, 7. März 2009: Naziaufmarsch verhindern!
ab 10.00 Uhr – Osnabrück Hbf
ab 20.00 Uhr – Party & Konzert im SubstAnZ

News, Mobilisierungsmaterial, Termine, Programm, Schlafplatzbörse:
http://wegroemern.blogsport.de

WAP-Ticker am 7. März:
http://tagtag.com/wegroemern

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HINWEIS:

Mitglieder extrem rechter Parteien oder Organisationen, sowie Personen, die der rechten Szene angehören oder mit ihr sympathisieren oder in der Vergangenheit durch rassistische Wortbeiträge aufgefallen sind und Veranstaltungen gestört haben, sind von der Teilnahme an den Veranstaltungen ausgeschlossen. Dies gilt auch für Mitglieder farbentragender Studentenverbindungen. Die VeranstalterInnen behalten sich vor von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.

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