Die aktuelle Frühjahrs-Ausgabe der antifaschistischen Zeitschrift LOTTA beschäftigt sich in ihrem Schwerpunkt diesmal mit den extrem rechten Kandidaturen zur Kommunalwahl. Sowohl NPD, DVU, Republikaner und Pro-Gruppen als auch die Freien Wählergemeinschaften werden untersucht. Die gerichtlich erzwungene Verschiebung des Wahltermins, vor wenigen Wochen unterlag die Landesregierung vor dem Verfassungsgerichtshof Münster, hat allerdings zur Folge, dass den extrem rechten Parteien etwas mehr Zeit bleibt ihre KandidatInnen aufzustellen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird nun am 30. August gewählt.
Außerhalb des Schwerpunktes umfasst die LOTTA unter anderem Artikel zur NPD Siegen, zu den Autonomen Nationalisten in NRW, zur Krise der NPD und zum niederländischen Neonazi-Kader Constant Kusters. In den anderen Rubriken stechen vor allem die Artikel zu „Neofaschismus und Rechtspopulismus in Dänemark“und über die Schlesier-Strukturen in NRW sowie das Interview mit der Autorin Noah Sow hervor. Die Reihen „pro-NRW-Irrlichter“ und „Gedenkstätten in NRW“ werden fortgesetzt.
Auch diese LOTTA-Ausgabe ist wieder uneingeschränkt zu empfehlen. Wer antifaschistisch aktiv ist, muss stets aktuell informiert sein und kommt deshalb am Kauf dieser Zeitschrift nicht herum. Ihr könnt die Zeitschrift u.a. im Interkulturellen Zentrum DonQuijote in Münster kaufen oder ihr bestellt sie euch direkt nach Hause:
http://projekte.free.de/lotta
ISSN: 1865-9632
3,00 Euro
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