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Münster: Die Bücherverbrennung 1933 – Vortrag

veröffentlich am Sonntag, 03. Mai 2009

Heine: "Dort..."

„…dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“

(Heinrich Heine)


Die Bücherverbrennung vom 10 Mai 1933 –

Mythos und Wirklichkeit

Vortrag

Die Bücherverbrennung, die am 10. Mai 1933 nicht nur in Berlin, sondern in nahezu allen Hochschulstädten des Deutschen Reiches statt fanden, wurden von vielen Zeitgenossen im In- und Ausland als Symbol für den Beginn einer Kulturbarbarei verstanden. Verantwortlich für die Organisation dieser „Aktion wider den undeutschen Geist“ war nicht – wie lange Zeit angenommen – Joseph Goebbels als neuer „Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda“, sondern die Deutsche Studentenschaft als Dachverband der Studentenschaften an deutschen Universitäten mit Sitz in Würzburg.

Wie konnte es dazu kommen? Welches Ziel verfolgten die Studenten und welche Unterstützung erhielten sie bei ihrem reichsweiten Vorgehen? Wie verhielten sich die betroffenen Autoren, Verleger und Buchhändler?

Auf der Grundlage von Quellenstudien in den Staatsarchiven Würzburg und Leipzig sowie im Bundesarchiv Berlin zeichnet der Vortrag die Entstehung, den Verlauf und die Hintergründe der Bücherverbrennung nach.

Referent: Dr. Jan-Pieter Barbian

Wann? Montag, 10.05.2010

20 Uhr

Wo? Stadtbücherei Münster

Alter Steinweg 11

48143 Münster

Veranstalterinnen: Villa ten Hompel, Stadtbücherei und Stadtarchiv Münster

Eintritt frei

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HINWEIS:

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